DIMAG (DIgitales MAGazin) wurde 2006 vom Landesarchiv Baden-Württemberg für die dauerhafte Erhaltung seiner digitalen Archivalien konzipiert und ist seither stetig weiterentwickelt worden. Dabei wurden die Vorgaben des Open Archival Information System (OAIS; ISO 14721), des PREMIS-Standards und des Nestor-Kriterienkatalogs „Vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive“ (DIN 31644) umgesetzt.
Das Kernmodul, das die Metadaten und die Primärdateien verwaltet, wurde von und mit verschiedenen Partnern mit weiteren Modulen ergänzt:
- DIMAG-Kernmodul (KM): Metadaten und Primärdateien
- IngestProzessModul (IPM): Tools zur Bearbeitung digitaler Ablieferungen
- DIMAG-IngestTool: Massenimport in das DIMAG-KM
- IngestList: Massenimport in das DIMAG-KM
- DIMAG-AccessTool (AT): Bereitstellung von digitalen Archivalien
- Ingestwerkzeug e-Akte (DIWA): Import von e-Akten in das DIMAG-KM (zzt. nur Deutschland)
- DIMAG-Webseite Ingest (DIWI): Automatisiertes Archivierung von WebSites
- DIMAG-Bestandserhaltungsmodul (BEM): Migration von Dateien aus DIMAG in langlebige Archivformate

Das DIMAG-KM kann mit einem Konnektor an ein beliebiges Archivinformationssystem (AIS) gekoppelt werden, so dass die wichtigsten Metadaten sowohl im AIS, als auch im DIMAG-KM vorhanden sind.
Weiterführende Informationen sind im Wiki auf der Webseite von DIMAG zu finden.